Rückblick, Ausblick und besondere Würdigungen: Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Dornholzhausen standen die 106 Einsätze des Jahres 2025, ein stark aufgestellter Nachwuchs und der Zusammenhalt über Generationen hinweg im Mittelpunkt. Leiter der Feuerwehr Daniel Guischard brachte es mit einem prägnanten Bild auf den Punkt: In Dornholzhausen werde aus „FF“ eigentlich „FFF“ – Freiwillige Feuerwehr Familie.

Die Feuerwehr Dornholzhausen hat bei ihrer Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt: 106 Einsätze mussten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Jahr 2025 bewältigen. Durch die Veranstaltung führte Wehrführer Alexander Winter. In seinem Jahresbericht machte Sven-Sebastian Sajak, stellvertretender Wehrführer, zudem deutlich, wie eng Einsatzdienst und Vereinsleben in Dornholzhausen miteinander verbunden sind – vom kameradschaftlichen Miteinander bis hin zur aktiven Einbindung der Fördermitglieder.
Starke Jugendfeuerwehr, lebendige Feuerwehrfamilie
Besonders erfreulich fiel der Blick nach vorn aus: Die Jugendfeuerwehr ist stark aufgestellt und wird die Einsatzabteilung in diesem Jahr spürbar verstärken. Eine Szene aus dem Alltag der Wehr verdeutlichte diesen Schulterschluss eindrucksvoll: Als die Einsatzabteilung ausrückte, wurde sie von den Jugendlichen mit Applaus begleitet – ein Moment, der den Geist der Dornholzhäuser Wehr für viele Anwesende auf den Punkt brachte.
Diesen Eindruck griff auch Daniel Guischard, Leiter der Feuerwehr Bad Homburg, in seinem Grußwort auf. „Eigentlich müsste man die Freiwillige Feuerwehr Dornholzhausen von FF in FFF umbenennen – in Freiwillige Feuerwehr Familie“, sagte Guischard. Bewegend sei für ihn gewesen, wie die Jugendlichen die Ausrückenden beklatscht hätten. Dieses Bild stehe sinnbildlich für den Zusammenhalt in Dornholzhausen – über Generationen hinweg. Als weiteres Beispiel nannte er die Alters- und Ehrenabteilung, die die Jugend und die Aktiven bei Übungsabenden unterstützt und versorgt: ein Wert, der „gelebt und gepflegt“ werde.
Jahreshauptversammlung mit Beförderungen und Ehrungen
Neben dem Rückblick gehörten auch Beförderungen und Ehrungen zum offiziellen Teil der Versammlung. Leonie Schlottmann wurde zur Feuerwehrfrau ernannt und zugleich mit der Vereinsehrennadel Stufe 1 ausgezeichnet. Ruben Mihm wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Sven-Sebastian Sajak erhielt die Beförderung zum Oberlöschmeister. Für 15 Jahre aktive Dienstzeit wurde Sarah Kaffenberger mit der Vereinsehrennadel Stufe 2 geehrt.
Grußworte voller Stolz
Grußworte und Dank für das ehrenamtliche Engagement überbrachten zudem Vertreter aus Stadt und Gremien: Dr. Alfred Etzrodt (Stadtverordnetenvorsteher), Oberbürgermeister Alexander Hetjes, Simone Loewen (Ortsvorsteherin) sowie Uwe Wolf (Vorsitzender des Stadtkreisfeuerwehrverbandes). Etzrodt hob dabei die zentrale Bedeutung des Ehrenamts für die kommunale Sicherheit hervor, Hetjes dankte ausdrücklich für die hohe Einsatzbereitschaft der Kräfte und die verlässliche Hilfe im Alltag, Loewen betonte die starke Verankerung der Wehr im Stadtteil und die Nachwuchsarbeit – und Wolf unterstrich die Rolle der Feuerwehr als gelebte Gemeinschaft, die weit über den Einsatzdienst hinauswirkt.
Auch die Vereinsarbeit zeigte sich solide aufgestellt: Rechnungsführerin Angela Schlottmann legte den Kassenbericht vor, die Kassenprüfer Manfred Désor und Uwe Bubser bestätigten eine ordnungsgemäße Kassenführung und empfahlen die Entlastung. Mario Wirsing verstärkt das Team der Kassenprüfer in den kommenden zwei Jahren.
Mit Blick auf die Organisation und Zukunftsfähigkeit der Wehr wurden zudem personelle Weichen gestellt: Klaus Kaffenberger wurde für die verbleibende Amtszeit der Wehrführung bis 2028 zum Gruppenführer gewählt.
Mit dem Blick auf die kommenden Aufgaben – und mit spürbarem Rückenwind aus der Nachwuchsarbeit – endete die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Dornholzhausen in dem Bewusstsein, dass die Wehr nicht nur einsatzbereit ist, sondern vor allem eines lebt: Gemeinschaft.
